SARDINIEN - GEHEIMNISVOLL und INTERESSANT

Vorab: Sardinien liegt im Herzen des Mittelmeers und steht nicht nur für eine eindrucksvolle Küstenlinie sondern auch für tief verwurzelte Traditionen und starke Kontraste. Sardinien ist eine autonome Region Italiens. Ihre Hauptstadt ist Cagliari.  Sardinien ist berühmt für die Vielzahl von weißen Sandstränden, für das smaragdfarbene Meer mit seinem kristallklaren Wasser. Die einzigartige Symbiose zwischen der traumhaften Natur und der kulturellen Vielfalt gestaltet Sardinien zu einem unvergesslichen Erlebnis. Und diese Insel ist stolz darauf eine Insel und "einen Tick" anders zu sein als der Rest des italienischen "Stiefels", was nicht nur für die Sprache gilt, sondern auch für die Ideale und die Kultur.

 

Atlantis...

eine einzigartige Hochkultur, 

ein versunkener Mythos und endgültig verloren? 

 

Ein realer Ort, heimgesucht von einer Katastrophe biblischen Ausmasses?

 

Der Autor und Journalist Sergio Frau ist  seit vielen Jahren dem Rätsel von Atlantis in Sardinien auf der Spur.  War die verschwundene Zivillisation auf der Mittelmeerinsel Sardinien das Vorbild für den Mythos Atlantis, wie Platon dies beschrieb.  Platon bezeichnete die Einwohner von Atlantis als Turmbauer, dabei könnte er die berühmten sardischen Nuraghen, prähistorische Turmbauten gemeint haben. Weitere geheimnisvolle Bauwerke deuten auf eine prähistorische Hochkultur  hin.

Lag auf und um Sardinien das sagenumwobene Atlantis? Tauchen wir gemeinsam ein in die Geheimnisse...

 Pozzo di Santa Cristina

 Das Brunnenheiligtum soll ca. 1800 v. Chr. errichtet worden sein. Wo liegt der Ursprung? Zur grossen Mondwende - ca. alle 18 Jahre - spiegelt sich das Licht des Vollmondes im Wasser des Brunnens. Woher stammt dieses Wissen?

weitere Details z.B. unter

https://www.sardinien.com/a2514/articles/2514/brunnentempel-santa-cristina-paulilatino/


https://pecora-nera.eu/carloforte-ligurisches-flair-auf-der-insel-vor-der-insel/

Stufenpyramide Monte D´Accodi

Ihr Zweck ist unbekannt. Sie erinnert an eine Zikkurate (mehrstufiger Tempelturm) in Mesopotamien. Diese Sonnentempel kommen im Mittelraum nicht vor. Wer waren also die Erbauer dieser Kultstätte?

 

 



Museo Archeologico Nazionale, Cagliari

Die Giganten von Monte Prama

 

Die Riesenstatuen sind Jahrtausende alt, ihre Größe ist beeindruckend,  und ihre Gesichtszüge ähndeln nicht denen von Menschen.  Beim Anblick der scheibenförmige Augen, könnte man denken, sie sind nicht von dieser Welt.



 

Sa Domu `e s´Orcu (Siddi)

 

Ein bemerkenswertes Bauwerk , evtl. ein Grab für einen Riesen. Auf der Insel gibt es mehr als 800 dieser Bauwerke. Einzelne Steine wiegen zwischen 4 und 12 Tonnen. 



Grotta di Nettuno

Die Tropfsteinhöhle zählt zu den schönsten des Mittelmeers.

Vor Millionen von Jahren wurden diese Grotten vom Süßwasser ausgeschliffen, Spektakulär ist das sogenannte Ambiente "Tribuna della Musica", eine kleine Terrasse von der man auf den Inneneren See Lamarmora blicken kann. Den Namen hat dieser kleine See tatsächlich von einem Orchestra welcher für besondere Ereignisse spielte. Noch Heute werden hier, mit diesem unvergesslichen Hintergrund Musikevents organisiert.


Spiaggia di Is Arutas

 

Der wunderschöne lange, Quarzsandstrand Is Arutas liegt im Westen von Sardinien. Wegen ihrer zumeist länglichen Form werden die Quartz-Körner auch als Reiskörner bezeichnet.
Die Zeitschrift Vanity Fair hat diesen Strand im Jahre 2013 als einen der schönsten Strände der Welt ausgezeichnet. Die gleißende Wirkung des Quartzsandes setzt sich auch unter Wasser fort – das klare Wasser schimmert in verschiedenen Blautönen und macht den Badegang zu einem sinnlichen Erlebnis.

Besonderheit: Der Quarzsand von Is Arutas wurde von Attilio Ferrara mit Heilung energetisiert!


 

Die Zuckerhutküste und Sant‘Antioco
Interessante Ausflugsziele sind auch Pan di Zucchero („Zuckerhutküste“) bei Nebida und die Insel Sant´Antioco.

An der Zuckerhutküste locken Spaziergang an der steilen Felsenküste mit einem atem-beraubenden Panoramablick auf die sardische Küstenlandschaft.

Sant´Antioco eine noch vom Massentourismus Sardiniens verschonte Insel,  ist mit einem langen Damm durch die „Flamingo-Lagune“  mit der Hauptinsel verbunden. Hier befinden sich auch viele bedeutende Sehenswürdigkeiten wie die typischen Felsengräber Sardiniens und die Pfarrkirche Basilica di Sant‘Antioco. Das Archäologische Museum dokumentiert die Geschichte der Stadt und hat zahlreiche Funde aus phönizisch-punischer Zeit vorzuweisen.



weitere Ideen für Ausflüge in Sardinien sind z.B. das Brunnenheiligtum Sa Testa, Nuraghe Albucciu, Gigantengrab Moru, Steinringe Li Muri, Gigantengrab Li Lolghi, Gigantengrab Coddu Vecchiu, Nuraghe La Prsigiona, Kirche Santissima Trinitá Saccargia, Su Crucifissu Mannu, Tharros, Su Nuraxi , Nekropole Sant Andrea, Barumini, Santu Antine, Museum Morangiu & Laconi Menhir Museum und Conca e Cannas



TV-Dokumentationen :

SWR Schätze der Welt - Sardinien:

Die Geheimnisse der Nuraghen und des Cantu a tenore

Über siebentausend Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die nuraghi genannt werden. Die ersten wurden um 1400 v. Chr. erbaut. Zwischen die mächtigen Blöcke wurden kleine Steine gesteckt, eine Bauweise, die die Steintürme einsturzsicher machte. Allesamt sind sie geheimnisvolle Zeugen, die einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeerraumes ihren Namen gaben: Der Nuraghenkultur.

... [Weiterlesen]



ARTE Sardiniens geheimnisvoller Klang

Sardiniens jahrtausendealte Geschichte ist bis heute voller Rätsel. Einer der Schlüssel zur Vergangenheit Sardiniens ist ihre Musik. Deshalb begleitet die Dokumentation den sardischen Musiker Stefano Ferrari auf der Suche nach den archaischen Klängen seiner Heimat. Einer der Schlüssel zur jahrtausendealten Vergangenheit Sardiniens ist die Musik der Sarden. Die Dokumentation begleitet den Musiker Stefano Ferrari auf der Suche nach den archaischen Klängen seiner Heimat. Dabei durchstreift er die Weiten der sardischen Berge und besucht die Kultstätten der Nuraghen-Zeit. Gemeinsam mit seinen Freunden, die alle als Musiker auf der Mittelmeerinsel leben, öffnet Stefano Ferrari eine Tür zur traditionellen Musik Sardiniens, dem Cantu a Tenores, und dem Spiel der antiken Rohrflöte, der Launedda. Er unternimmt eine poetische Reise zu den Ursprüngen der sardischen Musik und wirft einen Blick zurück in die uralte Geschichte der Insel. So wird die Dokumentation zu einem sardischen Roadmovie im Wechselspiel von Gegenwart und Vergangenheit.